Tauchabenteuer in Bali - Briefe aus der Ferne Folge /15
Hoch oben in der Ruhe der Reisefelder und tief hinunter in neue Abenteuer 🌾🪸
Hey zusammen & schön, dass ihr da seid! 🧡
Willkommen zur 15 Folge Briefe aus der Ferne – meinem Reisetagebuch auf unserer Weltreise.
In diesem Beitrag nehme ich euch mit zwischen zwei Welten, die unterschiedlicher kaum sein könnten: die stille, fast meditative Ruhe der Reisfelder und das intensive Abenteuer unter Wasser, wenn wir in neue Tiefen abtauchen und dabei auch ein Stück über uns selbst hinauswachsen.
Die Fahrt nach Sidemen
Dieser Monat war geprägt von aufregenden Abenteuern und wunderschönen Begegnungen, doch zuerst ging es für uns in die Ruhe der Natur zurück.


Es begann damit, dass wir im Auto saßen und von der belebten Stadt Ubud nach Sidemen fuhren. Ich blickte konzentriert aus dem Fenster und beobachtete, wie die Landschaft von Minute zu Minute grüner wurde. Erwin und ich betrachteten die immer grüner werdenden Farben eingehend- auch deshalb, weil uns beiden von der kurvigen Autofahrt so schlecht wurde.
Doch nach ein paar langen Stunden kamen wir endlich an und waren überwältigt. Sidemen ist ein Ort voller Dschungel und Reisfelder, in deren Hängen es kleine Dörfer gibt, und wir waren in einem davon.

Der Ort hier ist noch sehr unberührt und es gibt nicht viele Touristen. Erwin und ich mieteten dann erstmal ein Moped und erkundeten den Ort. Es war wunderschön, dort zu fahren - auch wenn wir anfangs Probleme mit dem Roller hatten und wir ein paar umtauschen mussten, da sie sehr alt und teilweise beschädigt waren. Und das sagt Erwin, der wirklich unter einigen Konditionen fahren kann.
Wir haben dann schließlich einen guten Roller gefunden und sind dann hoch in die Berge gefahren, wo wir ein wunderschönes Café gefunden haben, mit einer traumhaften Aussicht. Wir saßen eine Weile lang dort und erzählten von der Zeit, die uns dann zu Hause erwartet und den Dingen, die wir bereits planen. Und dann ging es auch schon wieder auf den Heimweg.

Der Benzin wird knapp
Als wir dann tanken gehen wollten, entdeckten wir auch noch mal, dass wir hier in keinem Touristengebiet sind. Denn keiner der Bankomaten hat hier funktioniert und Erwin fuhr circa zwei Stunden in ein anderes Dorf, um herauszufinden, dass auch da die Karten abgelehnt wurden.
Wir gingen also sehr sparsam mit unserem restlichen Bargeld um und hatten Glück, ein Café zu finden, das Kartenzahlung akzeptierte. Dieses Café besuchten wir dann für die restlichen zehn Tage.
Am Abend bin ich gerne raus auf den Balkon gesessen, um zu malen. Entweder an meinen Blumenbildern oder ich habe irgendetwas ganz Neues ausprobiert.


Am nächsten Tag entdeckten wir dann einen Wasserfall, den wir in der nächsten Zeit oft besuchten. Er war riesengroß und man konnte ihn hinauflaufen. Die Aussicht war wunderschön und weiter oben bildeten sich Wasserbecken, die das Ganze einfach magisch machten.


Ein weiteres magisches Naturwunder hier sind die Reisfelder. Ich bin so gerne dort spazieren gegangen, es war einfach, als läge Magie in der Luft. Von den warmen Sonnenstrahlen bis hin zum frischen Wind, der durch die Reisfelder zog und eine unvergleichliche Ruhe brachte.



Ich lief über Hügel und durch die Wälder und entdeckte die Einzigartigkeit der Natur dort. Blätter mit Löchern, wie eine Spinne gerade ihr Netz baut an einem Bach und einen Waran, der zum Glück schnell die Flucht ergriff, als er mich sah.
Und das ist etwas, das ich wirklich an zu Hause vermisse, einfach in ein Feld sitzen zu können, ohne Angst vor giftigen Tieren haben zu müssen.
Am Morgen spazierte ich immer in unser Café und journalte. In der Zeit spielte alles zusammen: Tagebuch schreiben, spazieren gehen in der Natur und malen – meine Tage waren gefüllt von Inspiration.


Und wenn ich nur eines mit dir teilen kann von dieser Zeit, dann ist es die Erinnerung, wieder zurück in die Natur zu gehen, hinzuhören und der Stille Raum zu geben, denn dadurch entwickelt sich so viel Neues, und das, was bereits da ist, kann sich entfalten und auf neue Wege gehen.
Besonders schön fand ich es, durch die Reisfelder zu spazieren, am Abend das Gesehene zu malen und am nächsten Tag bei einem Kaffee die gewonnenen Erkenntnisse und neuen Ideen festzuhalten und zu reflektieren.


Und dann waren die zehn Tage auch schon schnell um, und es ging für uns weiter nach Amed. Auch wenn mir der Abschied wirklich schwer fiel, freute ich mich auch schon auf Amed, denn dort würde es für uns nach langer Zeit wieder zum Tauchen gehen.
Doch erstmals stand wieder eine lange Autofahrt vor uns… mit vielen Kurven.
Kurz bevor wir ankamen, erzählte Erwin mir, dass er bis hier mit dem Moped gefahren ist, auf der Suche nach einem Bankomat. Und nicht mehr viel weiter von da, sind wir auch schon angekommen, und die Bankomaten funktionierten auch wieder.
Uns gefiel der Ort richtig gut, und wir verlängerten unseren Aufenthalt gleich auf drei Wochen.
Am nächsten Tag nahm ich mir Zeit, um ein ganz besonderes Kunstwerk zu machen, zu ehren meiner Mama, denn heute war Muttertag. Während eines Strandspaziergangs kam mir die Idee zu einem Bildprojekt im Collagestyle.
An dem Tag habe ich auch zum ersten Mal auf Social Media über den Tod meiner Mama gesprochen und über ihr bewegendes Leben. Es war besonders für mich, denn der Grund, warum ich all das überhaupt teile, ist, weil ich die Vision habe, Menschen zu berühren und zusammenzubringen und gemeinsam zu kreieren. Darum erzähle ich meine Geschichte und wie ich dazu komme, Kunst zu machen, und was es in mir bewegt, denn wenn es eine Person gibt, die das hier berührt, dann ist es ein Geschenk für mich.
Und so verbrachte ich diesen Tag damit, aus verschiedenen Papierschichten eine Geschichte zu erzählen, und ich spürte, dass meine Mama mir ein Lächeln schickt.


Am nächsten Morgen ging ich wieder am Strand spazieren, während Erwin ins Training ging. Als er zurückkam, erzählte er mir, dass er im Fitnessstudio einen Freund gefunden hat und ob er uns zum Frühstück begleiten kann.
Beim Frühstück lernte ich also den lieben Alec aus den USA kennen. Wir hatten ein richtig schönes Kaffeekränzchen und gingen dann gemeinsam die Insel erkunden, nachdem Erwin Alec zeigte, wie man mit dem Moped fährt. Wir fuhren hoch in die Berge und durch die Dörfer. Und am Nachmittag saßen wir zusammen am Strand und redeten über Gott und die Welt.



Alec wurde in den nächsten Wochen zu einem richtig guten Freund von uns und unsere Kaffekränzchen in unserem Stammcafé Rimba wurden zu einem schönen Ritual. Rimba ist übrigens das balinesische Wort für Dschungel.
Und dann war es auch so weit. Erwin und ich gingen tauchen, und ich war wieder richtig nervös. Ich hatte die letzten Male zuvor Probleme mit meinen Ohren gehabt, wegen des Druckausgleichs und sorgte mich die Fahrt über, dass ich den Tauchgang womöglich nicht mitmachen kann.
Als wir runtertauchten, merkte ich schnell, dass ich nicht so weit runterkomme wie die anderen und begann nervös zu werden. Mit etwas Druck schaffte ich es aber und wir konnten gemeinsam das Liberty-Wrack erkunden.
Als wir an die Oberfläche zurückkamen und eine Kaffeepause machten, merkte ich, dass meine Ohren komplett zu sind und ich hatte das Gefühl, dass der zweite Tauchgang schwieriger werden würde.
Ich sah hinaus an den Horizont und sah, wie die Sonnenstrahlen auf der Wasseroberfläche reflektierten. Ich dachte mir, hätte sich mir die Unterwasserwelt nicht mit eigenen Augen offenbart, so hätte ich mir nie ausmalen können, was sich unter dieser Oberfläche befindet.
Beim zweiten Tauchgang kam ich nicht mehr so weit nach unten und sah das Boot nur aus der Ferne, während Erwin alles aus der Nähe erkundete. Ich war traurig, weil ich dachte, dass das vielleicht mein letzter Tauchgang gewesen sein könnte.
Gleichzeitig fühlte ich mich so dankbar, dass ich die Unterwasserwelt erkunden durfte und herausfand, was sich hier alles verbirgt. So tauchten wir das Wrack weiter entlang.
Ein paar Tage darauf begann Erwin seinen Advanced-Tauchkurs zu machen, sodass er bis auf 30 Meter tiefe tauchen konnte. Der Tauchkurs ging 3 Tage und in der Zeit arbeitete ich an einem Projekt.
Es beschäftigte mich aber immer noch, denn ich wäre so gerne mitgekommen.
Ich begann ein Bild zu malen und als ich es so ansah, sah ich eine offene Tür, die aber durch ein Gitter versperrt ist und ihre Türwand auf der linken Seite. Ich hatte das Gefühl, als würde hinter dieser Tür etwas für mich liegen, doch wie soll ich am Gitter vorbei?

Ich sah das fertige Bild eigentlich schon vor mir, doch ich zögerte, weiterzumalen. Ich dachte, dass es nicht so einfach sein könnte.
Am nächsten Morgen ging ich ins Rimba Café und auf dem Weg traf ich ein Mädchen. Sie lächelte mich so freundlich an und begann, mit mir zu sprechen. Ihr Name ist Putu und sie arbeitete im Shop daneben. Ich ging weiter und brachte ihr beim Rückweg eine Zimtschnecke vom Frühstück mit.
Wir erzählten etwas über unsere Hobbies - sie liebt Karate, allerdings hat sie keine Zeit mehr, es zu praktizieren. Wir hören das ja oft, von uns und anderen, dass wir keine Zeit haben für etwas, das uns aber eigentlich wirklich wichtig ist, doch als ich sie fragte, wie viel sie arbeitet, erzählte sie, dass sie von 09:00 morgens bis 21.00 abends arbeitet und 3 Mal im Monat frei bekommt. Als ich fragte, was sie den Tag über so macht - denn der Shop ist nicht viel besucht - sagte sie, mit den Menschen zu reden.
Wir hatten ein schönes Gespräch und als ich zurück im Hotel war, begann ich an meinem Bild weiterzuarbeiten.
Ich malte zwei Rosen, eine vor der Tür und eine Rose auf einem Planet hinter dem Gitter. Die Rose auf dem Planeten ist, wohin es geht, und die Rose vor der Tür ist der Weg dorthin, denn sie sind miteinander verbunden.

Ich spürte eine starke Parallele zwischen dem Bild und dem Tauchen. Denn so wie ich mir die Unterwasserwelt nie ausmalen hätte können, hätte sie sich mir nicht offenbart, so könnte das auch jetzt geschehen. Denn was gibt es alles, von dem ich noch nichts weiß. So vieles ist möglich und wer weiß, vielleicht wartet gerade eine ganz neue Welt auf mich, entdeckt zu werden.
Das gab mir Mut und als Erwin am Abend heimkam, freute ich mich riesig für ihn, denn er hat bestanden! Sein letzter Tauchgang war in der Nacht und er erzählte mir, wie magisch und zugleich seltsam es war.
Denn unter Wasser in der Nacht würde alles wie in 2D aussehen und bis auf die mit den Taschenlampen beleuchteten Stellen sei alles ganz dunkel, doch wenn man nach oben sehen würde, scheint der Mond auf die Wasseroberfläche und die 3D-Sicht beginnt wieder.
Am nächsten Morgen trafen wir Alec wieder zum Frühstücken. Am Tisch neben uns saß ein junger Mann und wir luden ihn zu uns an den Tisch ein. Es stellte sich heraus, dass er als Freediver lehrt. Das bedeutet, dass er gleich tief taucht wie Erwin, doch das alles ohne Ausrüstung und das bis zu fünf Minuten lang, nur mit seinem Atem. Er erzählte uns, wie er mit Wahlen tauchen ging und mit seiner Art zu erzählen zog er uns alle in den Bann.
Erwin fragte mich wegen meiner Ohren, was er dazu denkt, und als ich ihm davon erzählte, erklärte er mir, dass es ein bis zwei Techniken gibt für besseren Druckausgleich, aber auch, dass mein Problem wahrscheinlich nicht sei, dass ich nicht mehr tauchen gehen könnte. Denn wenn es nicht gehen würde, dann könnte ich gar nicht so weit nach unten tauchen, erklärte er mir.
Mein Problem sei, dass ich mich nach unten zwingen würde, dass mein Körper schon voll unter Spannung steht, da ich mich an den Schmerz erinnere und mich bereits darauf einstelle, somit wird alles nochmal schwieriger.
Er meinte, ich solle es nochmal probieren, mit dieser Technik und nach meinem Tempo nach unten zu tauchen, ohne den Druck ganz nach unten kommen zu müssen, sondern Flossenschlag für Flossenschlag.
Er inspirierte mich und so machte ich am nächsten Tag einen Tauchtermin bei der Tauchschule Adventure Divers aus, wo auch Erwin seinen Tauchkurs machte.
Ich fühlte mich dort gleich richtig wohl, auch wenn ich nervös war vor dem Tauchgang, war meine Einstellung nun eine andere. Das Ziel war nicht mehr nach unten kommen zu müssen und mitzuhalten, sondern nach meinem Tempo zu tauchen und zu sehen, was möglich ist. Und auf einmal, auch wenn es seine Zeit brauchte, fand ich mich schwebend am Sandboden und hab’s nach unten geschafft.
Wir entdeckten dann eine Schildkröte und sahen Unterwasserpyramiden. Auch als ich hochkam, ging es mir gut und so wagte ich den nächsten Schritt: Ich würde nun auch die Ausbildung für den Advanced Tauchschein machen.
Nach ein paar Tagen ging es auch schon los. Am Morgen traf ich meinen Tauchlehrer Jani und Matthew, der gerade in seiner Ausbildung zum Tauchlehrer ist. Und dann ging unsere Truppe auch schon los.

Wir hatten eine fantastische Zeit und haben viel gelernt. Am nächsten Tag war es dann soweit: Wir gingen 30 Meter tief tauchen. Es war faszinierend zu beobachten, wie sich die Farben veränderten, je tiefer wir gingen, da immer weniger Sonnenlicht in die Tiefen drang. Als wir die 30-Meter-Marke erreicht hatten, konnten wir das Riff erkunden. Wir ließen uns von der Strömung tragen und schwebten schwerelos durch das Wasser. Ein echtes Highlight war die Erkundung des Libertywracks, das dort auf dem Meeresboden lag.



In der Pause haben Matthew und ich uns darüber unterhalten, wie bereichernd das Tauchen für uns beide ist und wie sehr wir dadurch über uns hinauswachsen.
Unter Wasser fühle ich mich klein und eins mit der Natur. Während ich das Leben dort unten beobachte, bin ich doch ein Teil davon – ein wirklich magisches Gefühl.
Am Abend ging es dann auch für mich zum Nachttauchgang, und Erwin gesellte sich zu uns. Nach Sonnenuntergang schnappten wir uns unsere Taschenlampen und gingen ins Wasser, um zu sehen, welche spannenden Tiere wir bei Nacht entdecken würden.
Ein Fisch, der mich besonders faszinierte, war der Cuttlefish. Er sieht aus wie ein UFO. Sein Gesicht sieht ganz lustig aus und er schwimmt so schnell, es sieht aus, als würde er sich beamen, während von unten ein blaues Licht von ihm ausgeht. Und wenn er dann anhält, sieht es wirklich so aus, als würde er auf dem Sandboden landen, während er leicht schwebt. Außerdem sahen wir eine riesengroße Muräne.
Die nächsten Tage machten wir eine Tauchpause und erkundeten wieder die Insel gemeinsam mit Alec. Wir fanden einen richtig coolen Aussichtspunkt an der Spitze des Berges, mit Blick auf den Vulkan Mount Batur.



Doch einen Tauchgang habe ich noch geplant und zwar in das tiefste Schiffwrack in dieser Gegend zu tauchen, in das Boga Wrack. Leider wurde Erwin krank und so konnte er nicht mittauchen.
Um zu diesem Wrack tauchen zu können, musste ich noch den Deep Specialty Tauchkurs absolvieren, der es mir erlaubt, bis zu 40 Meter in die Tiefe zu tauchen, was das Tiefste ist, das einem Sporttaucher erlaubt ist.
Bei 40 Metern angelangt, tauchten wir weiter zum Wrack, und das würde wohl einer meiner bisher abenteuerlichsten Tauchgänge werden.
Wir tauchten kopfüber einen Schacht hinein, und ich schwamm voraus, jedoch hatte ich keine Taschenlampe, und drinnen war es dunkel. Ich wartete auf Jani, und als er zu mir leuchtete, ragte eine Muräne aus dem Boden heraus, mit dem Kopf so groß wie meine ganze Hand.
Neben uns schwamm ein Feuerfisch, während wir den schmalen Weg entlang in die zweite Etage tauchten. Dort entdeckte ich eine faszinierende Sammlung alter Krüge, Statuen und sogar den Ort, wo einst die Toilette stand.
Nach einer Weile machten wir uns wieder auf den Weg an Land und erlebten etwas wirklich Außergewöhnliches. Eine zwei Meter lange Seeschlange schwamm an uns vorbei. Jani erzählte uns später, dass sie giftiger sei als eine Cobra, und er habe in seinem ganzen Leben noch nie so eine große gesehen. Sie sei wahrscheinlich aus der Tiefe hier nach oben gekommen, um zu jagen – ein einmaliger Anblick, der uns alle in Staunen versetzte.
Schaut euch mal diesen Kurzfilm von unseren Tauchgängen an:
Die nächsten Tage an Land nahmen wir noch ganz entspannt, da Erwin noch krank war. Doch bald würde es für uns auch schon weitergehen, zu unserem nächsten und auch letzten Ziel: nach Australien.
Dort würden wir Erwins Onkel besuchen und unseren guten Freund Garth, den wir in Tokio kennengelernt haben.
Und die letzten Tage, an denen wir entspannt haben, würden wir an unserem Abflugtag wieder nachholen, denn unser Flug ging in der Nacht und wir wollten möglichst viel am Tag machen, damit wir abends müde sind.
Wir trafen also Alec zum Frühstück und planten danach an, zum Mount Batur hochzufahren, eine zweistündige Fahrt auf dem Moped. Und das wäre sich auch alles super ausgegangen, hätten wir uns nicht verfahren. Doch wir schafften es dann gerade noch hoch auf den Gipfel.


Dann mussten wir aber auch schon gleich wieder gehen und zum Glück ging es abwärts, denn unser Benzin ging so langsam dem Ende zu. In einem kleinen Dorf mittens im Dschungel fanden wir einen Laden, der Benzin verkaufte, und wir schafften es rechtzeitig zurück zum Hotel, wo uns das Taxi bereits erwartete.
Das würde zum Glück unsere letzte Autofahrt hier werden, doch in der Mitte der Strecke fing das Auto an zu rauchen und wir konnten nicht mehr weiterfahren. Wir warteten, bis ein anderer Taxifahrer kam und schafften es zum Glück noch rechtzeitig zum Flughafen.
In der nächsten Folge erzähle ich euch von unserer turbulenten Anreise nach Australien, und ich werde euch live auf unsere Abenteuer mitnehmen - seid gespannt!
Bis dahin wünsche ich euch eine wunderschöne Zeit und bis bald!
Empfehlungen & Gedanken
Sidemen kann ich wirklich von Herzen empfehlen. Es ist ein unglaublich besonderer Ort mit einer ganz eigenen Magie, die man schwer in Worte fassen kann. Man muss es selbst erleben — durch die Reisfelder gehen, die Stille spüren und einfach ankommen. Für mich war es eine unglaublich erholsame und schöne Zeit.
Auch Amed hat uns total begeistert: Wir haben dort viele tolle Menschen kennengelernt und direkt gemerkt, dass die Energie einfach stimmt. Besonders fürs Tauchen ist Amed ein echtes Highlight — mit beeindruckenden Riffen und spannenden Wracks. Gerade für Tauchliebhaber ist dieser Ort wirklich etwas ganz Besonderes.


Danke, dass du hier bist.
Wenn du etwas für dich mitnehmen konntest, ist das ein Geschenk für mich. Ich freue mich auf alles, was kommt – auf unsere Gedanken, Begegnungen, Abenteuer. Ich sende dir eine Umarmung und ganz viel Liebe.
Von Herzen, Deine Fiona 🧡🌿
Lass uns in Verbindung bleiben ✨📡🪻
lass gerne einen Kommentar da oder schreib mir, wenn du Gedanken zu diesem Brief hast. Und wenn du lieber still mitlesen möchtest, ist das auch gut, denn ich spüre dich im Herzen. 🧡🌿
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